Die Nachkriegsserie - Rolf Torring

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Die Nachkriegsserie

1950 begann das Neue Verlagshaus für Volksliteratur in Bad Pyrmont mit der zweiten Auflage des Bandes "Das Gespenst im Urwald" mit der Neuausgabe der Rolf-Torring-Bände. Man wollte die alten Leser zurückgewinnen und neue Freunde der beiden Abenteurer für die Serie gewinnen. Auch eine Neuauflage der 'Pongo'-Nadel folgte für die Sammler, es gab neue Sammelmappen für die kleinformatigen Bände, eine Postkarte zeigte Hans Warren. Und die wieder belebte Serie startete durch - die wöchentlichen Auflagen lagen im 100.000er-Bereich.
Mit dem Copyright-Vermerk 1954 erschien die Nummer 100, "Der schwarze Panther".

Voller Stolz berichtete man auf der Rückseite:

100 Bändchen, die Tausende von Lesern erfreuten, sind nunmehr von "Rolf Torrings Abenteuern" erschienen. Vielleicht ist es ein Zufall, daß unsere Freunde nach íhren ausgedehnten Reisen vom Malaiischen Archipel über Indien, Tibet, China, Japan, Alaska, USA, Mexico, Südamerika, Afrika, Australien wieder nach Indien und nach Kola Radja zurückgekehrt sind, jenem Teil von Sumatra, in dem ihnen damals der treue Pongo zum ersten Mal begegnet ist.

Auf ihrem Weg nach Recht und Hilfe für bedrohte Menschen erleben unsere Freunde eine Fülle spannender Erlebnisse, die nie eintönig werden können, weil mit dem Wechsel der Landschaft um die ganze Erde immer wieder neue Eindrücke entstehen. Und gerade dieses Zusammenwirken von atemberaubender Spannung und den Schilderungen von Land und Leuten, Tieren und Pflanzen hat unseren "Rolf Torring" zu einer der beliebtesten Abenteuerserien gemacht, wie die unzähligen, täglich eingehenden Dankesschreiben bestätigen.

Wie die ersten hundert Hefte begeistert gelesen wurden, werden auch die folgenden Bändchen, die zunächst ins Gebiet der großen Sundainseln führen, nicht enttäuschen.

   Und nun weiter viel Freude beim Lesen!

Aber der Markt, die Lesegewohnheiten änderten sich in der Nachkriegszeit. Der Einfluß des Fernsehens mit seinen amerikansichen Serien, die Konzentration auf dem Markt - all das ging nicht spurlos am Verlag vorüber. Man versuchte, die Texte zu verändern, ließ neue Texte schreiben, die man für zeitgemäß hielt, und näherte sich doch immer stärker dem Ende. Die Zusammenarbeit mit dem Pabel-Verlag, die Umstellung auf ein größeres Heftformat mit farbigen Bildern - alles trug mit dazu bei, dass die einst so erfolgreiche und beliebte Serie mit der Nr. 273 eingestellt wurde.

 
 
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